Dirk Andreas Gröschell

Hard-Facts

* 1984
wohnt in Lemgo (Lippe)
geprüfter Wirtschaftsfachwirt (IHK)
Ausbildereignungsprüfung (IHK)
geprüfter Betriebswirt (IHK)
geprüfter Berufspädagoge (IHK)
Prüfer bei verschiedenen IHKs in verschiedenen Ausschüssen seit 2010

Unternehmensberater (Start-Up & HR) und Personalentwickler seit 2013

 

Warum PET-Lernen?

„Bereits in meinen Anfängen der IHK-Weiterbildung merkte ich, dass der Aufbau der Lernmedien wenig auf die späteren Anforderungen ausgerichtet war. In den über 5 Jahren für verschiedene Bildungsunternehmen konnte ich viel lernen. Sicherlich gab es hierbei Licht und Schatten. Was in den meisten Fällen gemeinsam war: Die Struktur war m.E. zu sehr auf die strickte Inhaltsvermittlung und zu wenig auf die Inhaltsverwendung ausgelegt. Durch das PET-Lernprinzip steht nun ein Format zur Verfügung, das bei konsequenter Anwendung sowohl die Vermittlung von Inhalten als auch die praktische Anwendung schafft.“

Welche wissenschaftlichen pädagogischen Grundlagen werden in dem PET-Lernprinzip berücksichtigt?

„Neben den aktuellen Erkenntnissen aus der Erwachsenenpädagogik kommen – trotz der Kritik – auch die wesentlichen Erkenntnisse aus der Hattie-Studie „Visible Learning“ zum Einsatz. Auch Elemente aus dem systemischen Coaching nach Gunter Schmidt, Heidelberg, werden in der Konzeption und Gestaltung des Lernprozesses berücksichtigt.“

Ist das PET-Lernprinzip nur für die Vorbereitung auf öffentlich-rechtliche Prüfungen geeignet oder kommt das Lernprinzip auch bei Inhouse-Trainings oder Autorentätigkeiten zum Einsatz?

„Grundsätzlich ist das PET-Prinzip für jeden Lernprozess geeignet. Die Frage ist jedoch, welche Zielgruppe lernen soll. Sicherlich muss die Problemstellung für Auszubildende eine andere sein, als in Kommunikation-und Führungskräftetrainings im TOP-Management. Die Methodik bleibt im Prinzip jedoch die gleiche.

Bei Autorentätigkeiten, die einen Erkenntnisgewinn oder gar eine Veränderung im Verhalten des Lesers intendieren, ist das PET-Prinzip besonders geeignet. Durch eine einleitende Problembeschreibung wird der Leser emotional abgeholt und erfasst bereits zu Beginn den Mehrwert des Artikels bzw. des Buches. Durch den Transfer – idealerweise mit Handlungsaufforderung zum Schluss – kann der Leser die Prinzipien hinter dem Inhalt exemplarisch auf weitere Bereiche übertragen und erfährt so einen besonderen Mehrwert.“